Sicher im Internet: Nachtrag zu Ghostery

Ursprünglich habe ich die Benutzung von Ghostery vorgeschlagen.
Dies muss ich nun revidieren, da sich Ghostery wegen einer Firmenübernahme zu
einem neuen Geschäftsmodell hingewandt hat und liefert nun seinerseits selbst
Werbung aus
, allerdings ohne Tracker, wie man betont.
Bei einer Neuinstallation ist diese Option standardmässig akiviert, kann aber
deaktiviert werden.
Nun, ein Werkzeug, welches eigentlich zur Blockierung von Werbung und deren
Schattenseiten entwickelt wurde, nun aber selbst Werbung ausliefert, stellt sich
meiner Meinung nach selbst ad absurdum.
Da ich diese Vorgehensweise nicht gutheisse, kann ich dieses Werkzeug nicht mehr
guten Gewissens weiterempfehlen.
Ich würde sogar vorschlagen, die Browser-Erweiterung Ghostery zu entfernen.
Keine Angst, die Erweiterung uBlock Origin reicht als Schutz vor Trackern
vollständig aus, da diese auch hier blockiert werden.

Das Ebook wurde bereits aktualisiert, das Hörbuch folgt bald.

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Sicher im Internet: Das Smartphone

smartphoneBei meinem Werk „Sicher im Internet“ geht es ja eigentlich um Personalcomputer.
Jedoch benutzen heute viele Menschen teilweise gar keine PCs oder Notebooks mehr, sondern eher Tablet-Computer, bzw. überhaupt nur mehr Smartphones.
Da diese ja zumeist immer mit dem Internet via Mobilfunk oder WLAN verbunden sind, stellen diese eine besondere Gefahr für die Privatsphäre und die Sicherheit der persönlichen Daten dar.
Deswegen möchte ich das Thema Smartphone in diesem Kapitel etwas genauer beleuchten.
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EU Datenschutzgrundverordnung ab heute

Wer es noch nicht gehört hat, ab heute, den 25.5.2018 gilt die wunderbare neue EU DSGVO.
Die letzten Monate berichteten die Medien immer häufiger über dieses brisante Thema.

Wen betrifft die EU DSGVO eigentlich?
Nun, eigentlich sollten meiner Meinung nach nur die wirklich großen Firmen davon betroffen sein, also die, die wirklich unglaubliche Mengen an Benutzerdaten speichern.
Da das Papier aber ziemlich oberflächlich geschrieben ist, ist auch davon auszugehen, dass auch kleine Firmen oder sogar private Webseiteninhaber davon betroffen sein werden.
Ihr wisst ja, kleine Zitronen geben bekanntich den Besten Saft.

Was bedeutet das für mich?
Wer eine Firma hat und Daten von Kunden und Mitarbeitern speichert, ist definitiv betroffen und muss der DSGVO Folge leisten um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.

Wenn ich als Privatperson einen Blog, eine Webseite, ein Forum oder ähnliches selbst betreibe (eigene Domain und Hostingpaket), und dort Besucherdaten in irgend einer Form gespeichert werden, ist man auch betroffen und muss der DSGVO Folge leisten.
Insbesondere, wenn man Werbung schaltet und davon finanziellen Nutzen hat.

Wenn ich als Privatperson bei einem Bloghoster wie Blogger, WordPress oder ähnlichen ein Blog hat, ist man meines Erachtens nicht betroffen, da ich weder Inhaber der Domain bin noch einen finanziellen Vorteil davon habe.
Bei solchen Bloghostern gibt es aber auch meistens Bezahlpakete, d.h. man darf dann selbst Werbung schalten und auch Geld dafür bekommen. Hier würde ich sagen, gilt die DSGVO auch.
Die Frage ist, in wie weit man von dem Bloghoster überhaupt Werkzeuge in die Hand bekommt um überhaupt seinen Pflichten nachkommen zu können. Schließlich ist man dann ja nicht der Herr über das System und hat somit keinerlei Zugriff auf die Daten, es sei denn, der Betreiber delegiert mir das Recht…

Was bringt das ganze?
Die Datenschutzgrundverordnung dient eigentlich dazu, jeder Person das Recht zu geben, bei einer anderen Person oder Firma Auskunft über die über ihn gespeicherten Daten zu verlangen und sogar deren Korrektur oder Löschung zu erzwingen.
Da es aber noch keine Verfahren oder Urteile gegeben hat, kann man über die tatsächliche Tragweite noch nicht viel sagen.

Auf jeden Fall ist die Aufregung momentan recht groß und geht sogar so weit, dass kleine Blogger (solche, die nicht davon leben, wie ich zum Beispiel) beschlossen haben, ihr Hobby aufzugeben und ihren Blog sicherheitshalber zu löschen.
Dies halte ich aber auf jeden Fall als Überreaktion.
Ob die Aufregung nun wirklich berechtigt ist und was die tatsächlichen Auswirkungen sein werden, weist uns die Zukunft.

Sicherheitshalber möchte ich noch darauf hinweisen, dass dieser Beitrag keine Rechtsauskunft ist, sondern meine Ansicht zu dem Thema, welche ich durch meine berufliche Tätigkeit erlangt habe.

Hackerangriff oder doch nur Idiotie?

Internationaler-VersandhaendlerSeit es Gmail gibt habe ich dort eine Mail-Adresse.
Klar, werdet ihr da sagen, Wasser predigen und selber Wein trinken und so. Ihr habt ja recht. Aber letztendlich muss man ja immer irgendjemanden vertrauen und Missbrauch ist bei jedem System möglich.
Aber egal, diese besagte Mail-Adresse habe ich schon sehr lange und möchte sie eigentlich nicht wechseln, aus reiner Gewohnheit halt. Leider hat Google in den Anfangszeiten etwas gepatzt und so war es möglich, dass herrjohannesbeidenfurzen@gmail.com und herr.johannes.bei.den.furzen@gmail.com eigentlich die selbe Mail-Adresse ist und so die Mails an die beiden offensichtlich unterschiedlichen Adressen trotzdem im gleichen Postfach landen.

Worauf ich hinaus will ist, dass ich immer wieder die Mails von Leuten bekomme, die sich mit einer Mail-Adresse, die so ähnlich ist wie meine, auf weißgottwelchen Systemen registrieren wollten und damit mehr oder weniger Erfolg hatten.
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Sicher im Internet: Das Hörbuch

Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass es Sicher im Internet jetzt auch als Hörbuch gibt!
Das Hörbuch wurde mittels der in Mac OS integrierten Sprach-Synthese Software erstellt.
Der Name der synthetischen Sprecherin ist „Anna“, sie kann einen Text mit 3 Stunden Länge in etwa drei Minuten als Audiodatei ausgeben. Ich finde das Ergebnis kann sich hören lassen, denn mittlerweile sind die meisten Sprach-Synthese Programme schon recht gut verständlich.
Hin und wieder stimmt zwar die Modulation der Sätze nicht ganz, aber das ist angesichts der Geschwindigkeit mit der ich das Hörbuch erstellen konnte recht gut verschmerzbar. Manchmal muss man Sprach-Synthese überlisten, damit sie bestimmte Eigenwörter richtig aussprechen kann, so wird dann aus dem „Mozilla Firefox“ der „Mozilla Feierfox“ und aus „Facebook“ wird „Feesbuck“!

Für die die es etwas genauer wissen wollen…
Das Hörbuch wurde mittels des Kommandozeilen-Programmes „say“ erstellt, dem man einfach eine maschinenlesbare Eingabedatei zum Verarbeiten gibt und wie die Ausgabedatei heißen soll. Standardmäßig ist das Ausgabeformat AIFF, welches eine mit WAV vergleichbares PCM-Audio Format ist:
say -f [Name_der_Eingabedatei.txt] -o [Name_Der_Ausgabedatei.aiff]
Da wahrscheinlich niemand eine große Freude mit .aiff Dateien hat, habe ich diese mit FFmpeg in mp3 Dateien umgewandelt.

Nun bleibt mir nur mehr, euch viel Spass beim Zuhören zu wünschen!

Sicher im Internet: Was deine Suchmaschine über dich weiß

In diesem Kapitel behandle ich ein Thema, welches von den meisten Computer oder Smartphone-Benutzern komplett unterschätzt wird:
Die Suchmaschine!

Sie ist ein sehr mächtiges Werkzeug, denn wie soll man denn bitte sonst in den unendlichen Weiten des Internets finden, wonach einem gerade zumute ist?
Als in den Neunziger-Jahren das Internet so richtig in Fahrt kam, reichte eine Liste mit bekannten Webseiten auf der Startseite seines Internetproviders einfach nicht mehr aus, um im Internet zu navigieren. Die Webseiten schossen wie die sprichwörtlichen Schwammerl aus der Erde und das Internet wurde zu einem Dschungel aus Webseiten, in dem etwas sinnvolles zu finden nicht mehr möglich war.
Zwei Studenten gründeten daraufhin eine kleine Firma in einer Garage, ihr kennt den Namen der Firma vielleicht, es ist Google
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Löscht euren Virenschutz (lieber doch nicht)!

virusIn einem Artikel auf Heise Security habe ich gelesen, dass der ehemalige Firefox Entwickler Robert O’Callahan dazu rät, Virenschutz-Software von seinem Rechner zu deinstallieren, da diese mehr Schaden anrichten würden, als sie nutzen.

Stimmt das wirklich?
Nun, ich will nicht abstreiten, dass sicherlich auch Antivirensoftware fehlerhaft sein kann und es tatsächlich Bedrohungen gibt, die genau darauf abzielen.
Aber was soll Virenschutzsoftware eigentlich können?
Diese Software soll eigentlich dem Benutzer die Gewissheit geben, einen wirksamen Schutz vor Viren und auch vor den Gefahren des Internets zu haben. Aber ist denn das überhaupt möglich? Weiterlesen

Sicher im Internet: Elektronische Wahl

voteNormalerweise schreibe ich nicht über Politik, aber in diesem Fall möchte ich eine Ausnahme machen.
Nach dem nun bei der Bundespräsidentenwahl 2016 in Österreich, sagen wir mal ganz salopp, viel Scheiße passiert ist, werden nun Stimmen aus der [Zensiert, Name der Partei jedoch der Redaktion bekannt] laut, die statt der Briefwahl ein elektronisches Wahlsystem (E-Voting) vorschlagen.

Nun, dies ist gelinde gesagt, eine Schnaps-Idee

Selbst und geheim
Das größte Problem, welches die Gegner von E-Voting erschnüffeln, ist das Problem, dass nicht festgestellt werden kann, ob der Wähler auch tatsächlich selbst und wirklich geheim wählt! Weiterlesen

Sicher im Internet: Update Passworte und Passwortsafe

Ich habe dem Kapitel Sichere Passworte und der Passwortsafe noch was hizugefügt, weil es sich um eine gute Idee handelt, sich ein leicht merkbares, jedoch langes und schwer knackbares Passwort auszudenken!

Die „vier zufällige Wörter Methode„:
xkcd Passwort tipp
Quelle: http://xkcd.com/936/
Diese Methode würde sich hervorragend dazu eignen, sich ein gutes, aber leicht merkbares Passwort für unseren Passworttresor auszudenken und ist eine gute Alternative zur Merksatzmethode!

Das Ebook wurde natürlich ebenfalls aktualisiert!