Sicher im Internet: Nachtrag zu Ghostery

Ursprünglich habe ich die Benutzung von Ghostery vorgeschlagen.
Dies muss ich nun revidieren, da sich Ghostery wegen einer Firmenübernahme zu
einem neuen Geschäftsmodell hingewandt hat und liefert nun seinerseits selbst
Werbung aus
, allerdings ohne Tracker, wie man betont.
Bei einer Neuinstallation ist diese Option standardmässig akiviert, kann aber
deaktiviert werden.
Nun, ein Werkzeug, welches eigentlich zur Blockierung von Werbung und deren
Schattenseiten entwickelt wurde, nun aber selbst Werbung ausliefert, stellt sich
meiner Meinung nach selbst ad absurdum.
Da ich diese Vorgehensweise nicht gutheisse, kann ich dieses Werkzeug nicht mehr
guten Gewissens weiterempfehlen.
Ich würde sogar vorschlagen, die Browser-Erweiterung Ghostery zu entfernen.
Keine Angst, die Erweiterung uBlock Origin reicht als Schutz vor Trackern
vollständig aus, da diese auch hier blockiert werden.

Das Ebook wurde bereits aktualisiert, das Hörbuch folgt bald.

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Endlich ist er da!

Arrr, liebe Untertanen!
Vor einger Zeit habe ich mich um Mitgliedschaft im (leider noch nicht als Religion anerkannten) Pastafarischen Verein zur Förderung der Gedanken an das Fliegende Spaghettimonster beworben.
Nun freue ich mich sehr euch mitzuteilen, dass ich nun schon länger ein Vereinsmitglied bin und jetzt auch endlich meinen Mitgliedsausweis bekommen habe!
Hier ist er:
Pastafari-Ausweis
Falls ihr mehr über die Pastafari und das Fliegende Spaghettimonster wissen möchtet, könnt ihr das auf der Seite pastafari.at nachlesen

Nudelige Grüsse sendet euch euer
Herr Johannes bei den Furzen

Man könnte glauben, es ist Satire.

Video

Ich habe gestern im Radio ein Liedchen gehört und habe geglaubt, ich höre nicht richtig.
Heute steht es eh schon in den Zeitungen.
Die Wirtschaftskammer hat ein Video zum 12-Stunden-Tag herausgegeben.
Man könnte meinen, es ist Satire, ist es aber nicht.
Die meinen das echt ernst.

Ich habe es fast bis zum Schluß ausgehalten.
Es ist echt harter Stoff.

Der böse Johannes meint dazu:
Denen muss echt jemand kräftig ins Hirn geschissen haben.

Bitte lest auch die Kommentare auf Youtube dazu…

Wieviele Autos braucht man pro Haushalt?

Wie ich ja berichtet habe, sind wir (meine Frau Maus bei den Furzen und ich) ja jetzt schon eine Weile ohne eigenes Auto.
Ab und zu mieten wir, aber meistens brauchen wir ohnehin kein Auto.
Über die Parkplatzprobleme in unserer kleine Gasse mache ich mir jetzt überhaupt keine Sorgen mehr.
Aber ich glaube den Grund für die Parkplatznot in unserer Gasse gefunden zu haben…
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Sicher im Internet: Das Smartphone

smartphoneBei meinem Werk „Sicher im Internet“ geht es ja eigentlich um Personalcomputer.
Jedoch benutzen heute viele Menschen teilweise gar keine PCs oder Notebooks mehr, sondern eher Tablet-Computer, bzw. überhaupt nur mehr Smartphones.
Da diese ja zumeist immer mit dem Internet via Mobilfunk oder WLAN verbunden sind, stellen diese eine besondere Gefahr für die Privatsphäre und die Sicherheit der persönlichen Daten dar.
Deswegen möchte ich das Thema Smartphone in diesem Kapitel etwas genauer beleuchten.
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EU Datenschutzgrundverordnung ab heute

Wer es noch nicht gehört hat, ab heute, den 25.5.2018 gilt die wunderbare neue EU DSGVO.
Die letzten Monate berichteten die Medien immer häufiger über dieses brisante Thema.

Wen betrifft die EU DSGVO eigentlich?
Nun, eigentlich sollten meiner Meinung nach nur die wirklich großen Firmen davon betroffen sein, also die, die wirklich unglaubliche Mengen an Benutzerdaten speichern.
Da das Papier aber ziemlich oberflächlich geschrieben ist, ist auch davon auszugehen, dass auch kleine Firmen oder sogar private Webseiteninhaber davon betroffen sein werden.
Ihr wisst ja, kleine Zitronen geben bekanntich den Besten Saft.

Was bedeutet das für mich?
Wer eine Firma hat und Daten von Kunden und Mitarbeitern speichert, ist definitiv betroffen und muss der DSGVO Folge leisten um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.

Wenn ich als Privatperson einen Blog, eine Webseite, ein Forum oder ähnliches selbst betreibe (eigene Domain und Hostingpaket), und dort Besucherdaten in irgend einer Form gespeichert werden, ist man auch betroffen und muss der DSGVO Folge leisten.
Insbesondere, wenn man Werbung schaltet und davon finanziellen Nutzen hat.

Wenn ich als Privatperson bei einem Bloghoster wie Blogger, WordPress oder ähnlichen ein Blog hat, ist man meines Erachtens nicht betroffen, da ich weder Inhaber der Domain bin noch einen finanziellen Vorteil davon habe.
Bei solchen Bloghostern gibt es aber auch meistens Bezahlpakete, d.h. man darf dann selbst Werbung schalten und auch Geld dafür bekommen. Hier würde ich sagen, gilt die DSGVO auch.
Die Frage ist, in wie weit man von dem Bloghoster überhaupt Werkzeuge in die Hand bekommt um überhaupt seinen Pflichten nachkommen zu können. Schließlich ist man dann ja nicht der Herr über das System und hat somit keinerlei Zugriff auf die Daten, es sei denn, der Betreiber delegiert mir das Recht…

Was bringt das ganze?
Die Datenschutzgrundverordnung dient eigentlich dazu, jeder Person das Recht zu geben, bei einer anderen Person oder Firma Auskunft über die über ihn gespeicherten Daten zu verlangen und sogar deren Korrektur oder Löschung zu erzwingen.
Da es aber noch keine Verfahren oder Urteile gegeben hat, kann man über die tatsächliche Tragweite noch nicht viel sagen.

Auf jeden Fall ist die Aufregung momentan recht groß und geht sogar so weit, dass kleine Blogger (solche, die nicht davon leben, wie ich zum Beispiel) beschlossen haben, ihr Hobby aufzugeben und ihren Blog sicherheitshalber zu löschen.
Dies halte ich aber auf jeden Fall als Überreaktion.
Ob die Aufregung nun wirklich berechtigt ist und was die tatsächlichen Auswirkungen sein werden, weist uns die Zukunft.

Sicherheitshalber möchte ich noch darauf hinweisen, dass dieser Beitrag keine Rechtsauskunft ist, sondern meine Ansicht zu dem Thema, welche ich durch meine berufliche Tätigkeit erlangt habe.

Koffer für Effektpedale

Effektpedal-Koffer-7Nach langen Jahren der Verwendung eines digitalen Gitarren-Multi-Effektgerätes bin ich nun auf einzelne analoge Effektpedale umgestiegen. Der Nachteil dieser Geräte ist aber, dass sie recht unpraktisch sind, da sie einzeln stromversorgt werden müssen und zu einer Effektkette zusammengeschlossen werden müssen.
Mit Kabelgewirr ist zu rechnen und das verstauen ist auch recht kompliziert.
Natürlich gibt es da Fertiglösungen (Pedal-Boards und Transportkoffer), jedoch sind die recht teuer und für mich zu unflexibel.
Daher habe ich mich nach einer Bastler-Lösung umgesehen und nach ein wenig Internet-Recherche habe ich mich für die Koffer-Lösung entschieden.

Hier eine kleine Dokumentation, wie ich das Ding gebastelt habe!
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Leberkäsefreitag

KäsleberkäsesemmelLiebe Untertanen!
Auch diese Jahr breche ich nicht mit der Tradition der Leberkäsesemmeln am Karfreitag.
Auch heuer wurde ich wieder von meinen Kollegen darauf hingewiesen, dass heute gefälligst ein Fasttag ist!

Nun, zum ersten muss ich sagen, dass es in meiner Religion (ich glaube an das Fliegende Spaghetti Monster) keine Vorschrift gibt, die an ein paar Tagen im Jahr fasten vorschreibt, aber dafür das ganze übrige Jahr Völlerei bis der Arzt kommt, toleriert.

Ich habe mein Leben selbst in der Hand und brauche keine Kirche, die mir sagt, was ich wann tun soll.
Außerdem mache ich das eher so, dass ich meinen Konsum von egal was recht eingeschränkt halte und eben nur an besonderen Tagen mehr, oder was außergewöhnliches esse. Und ja, für mich ist eine Leberkäsesemmel was außergewöhnliches, weil ich sonst eher Fleisch vermeide, wo es geht.
Um eines draufzulegen möchte ich noch sagen, dass ich es als Heuchelei empfinde, wenn mich ein Taufschein-Katholik religiöser Mensch über meine Essensgewohnheiten belehrt. Egal welcher Religion dieser angehört. Darum geht es nämlich meines Wissens in keiner Religion.
Außerdem wird Religionsfreiheit immer nur einseitig interpretiert, nämlich dass man die Freiheit hat zu glauben, an was man glauben möchte.
Religionsfreiheit ist aber auch die Freiheit derer, die frei von der Religion anderer leben möchten.

Solange alle immer heraus tröten dass ein Fasttag ist, tröte ich heraus, dass ich darauf pfeife und es bei mir Leberkäsesemmeln gibt.
Mahlzeit.

Diese kleine Geschichte widmet euch
der böse Johannes

Eso Schas beim Bau des Krankenhaus Wien Nord

Eso-SchasLiebe Untertanen!
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurde nun aufgedeckt, dass beim Bau des KH Wien Nord kolportierte €95.000.- für die Errichtung eines energetischen Schutzringes gegen schlechte Energie ausgegeben wurden.

Ich brauche ja nicht extra zu erwähnen, was ich davon halte.
Mir geht es ja eher um die allgegenwärtige Aussage die da lautet:

Naja, Esoterik schadet ja keinem.

Dies ist nun der Beweis, dass das so nicht stimmt, weil hier gibt es nämlich jede Menge Geschädigte, nämlich die so genannten Steuerzahler.
Warum sollen wir alle das mitbezahlen?
Ist es der ausgesprochene Wunsch eines einzelnen, einem Schamanen sein Geld in den Rachen zu werfen, dann ist das sein persönliches Problem.
Aber in dem Fall hat sich ein selbsternannter Energetiker aufgrund der Dummheit einiger „Entscheider“, auf betrügerische Weise bereichert. Und das nicht zu knapp.

Was ich aber noch viel dreister finde, ist dass dies wieder mal der plumpe Versuch ist, Pseudowissenschaft mit echter Wissenschaft zu vermischen. In der Eso Szene würde man letztendlich die Heilerfolge des KH Wien Nord ebenfalls der Kraft des Schutzringes gegen negative Energien zuschreiben!
Und das geht gar nicht.

Diesen Eso Schas präsentiert euch euer
Herr Johannes bei den Furzen
und
der böse Johannes