So funktioniert die Wettervorhersage

Hier ist wieder einmal ein neuer und interessanter Beitrag in der Rubrik „So funktioniert das„!

Heute geht es um das Wetter, genauer gesagt die Vorhersage des Wetters!

Es ist ganz klar, das Wetter taugt nie was.
Entweder ist es zu heiß, oder es ist zu kalt.
Regnet es, dann ist es immer zu viel und zu lang, regnet es nicht, dann ist es zu trocken und zu heiß!
Niemals ist das Wetter so, wie man es gerade haben will!

Am schwersten haben es die armen Meteorologen, die versuchen das Wetter vorherzusagen, was trotz erheblicher Anstrengungen, komplizierter Computermodelle und Hochleistungsrechenzentren nicht funktioniert.
Deswegen geht man jetzt einen anderen Weg.

Das ist jetzt gar nicht einmal so einfach zu erklären, deshalb habe ich mich hingesetzt und folgendes Flussdiagramm gemacht:
[klicken um zu vergrößern]
Wettervorhersage Flussdiagramm
Wie Ihr sehen könnt ist dies eine Methode zur risikofreien Wettervorhersage, denn sind wir uns ehrlich, diesen Krieg kann man eh nicht gewinnen!
Diese Methode der Wettervorhersage wird auch von anerkannten Meteorologen unterstützt!

Ich hoffe, es war für euch, meine lieben Untertanen, wieder recht schön und leerreich!
Einen angenehmen Sommer (was weiß ich wo es den gibt, weil es ist ja schon wieder scheiß heiß) wünscht euch euer
Herr Johannes bei den Furzen

ER kommt!

Liebe dem Untergang geweihte Untertanen!

Die Weltuntergangspropheten, die Mayers und ich hatten doch recht!
Die Welt WIRD doch noch untergehen!
AAAAAAAH!

Wie ich darauf komme?
Ganz einfach, wie ihr vielleicht wisst, hat ja die vor fast zehn Jahren gestartete Sonde „New Horizons“ am 14.7.2015 den Zwergplaneten Pluto erreicht.
Seit dem geht folgendes Bild durch die Medien:
Pluto_by_LORRI_and_Ralph,_13_July_2015
Und jetzt schaut euch dieses schöne Foto an, eine herzförmige Region am Pluto, sooo lieeeeb!
Aber ich sage euch, ES IST KEIN HERZ!

Die Älteren unter euch können sich vielleicht noch an diesen Beitrag erinnern, wo ich ja erklärt habe, wie das mit dem Weltuntergang 2012 funktioniert:

Weltuntergang durch PacmanWie man sehen kann, kommt Pacman aus einer benachbarten Galaxie und wird die Erde auffressen. Ratzeputz.
Ausserdem habt ihr alle 0 Punkte und das ist irgendwie schon peinlich.
Leider können unsere Wissenschaftler das nicht sehen, weil das Hubble-Weltraumteleskop keine 4-Bit Grafikkarte hat.

Jetzt ist 2012 natürlich schon lange vorbei, aber ich sage euch: Er kommt!
Pacman kommt, könnt ihr ihn nicht sehen?
Ich gebe zu, er hat sich gut getarnt, aber meinen scharfen Augen entgeht nichts, denn es ist kein Herz, nein, es ist das Maul des getarnten Pacmans!

Pluto mit Pacman

Pluto mit Pacman


Jetzt frisst sich das gelbe Monster einmal gemütlich durch den Pluto, dann geht es weiter zu den Gasriesen Neptun, Uranus, Saturn und Jupiter.
Dann stellt euch mal vor, welche Blähungen und was für eine schlechte Laune der Pacman haben wird, wenn er erst die Gasriesen verdaut!
Noch ein Katzensprung zum Mars und dann sind wir schon dran!
PANIK! BANKRUN! PLÜNDERUNGEN! ANARCHIE! ALLGEMEINES IN DIE HOSE SCHEISSEN!
Es dauert zwar sicher noch einige Jahre, aber fangt trotzdem gleich damit an!

Oder wir verkaufen einfach die Erde mitsamt den Schulden der Griechen, dann hat das Problem jemand anderer, hahaha!
Aber wer kauft schon einen gebrauchten Planeten?

Es grüßt euch
der Böse Johannes

Danke für die Fotos an Wikimedia Commons

Esoterik in der Unterhaltungselektronik

Liebe Untertanen!

Jetzt ist es so weit, die Esoterik hat in der Unterhaltungselektronik Einzug gehalten.
Da ich schon öfters davon gehört habe, möchte ich nun ein paar Worte zum Thema „Akkus, die sich quasi wie von selbst durch Funkwellen aufladen“ verlieren.

Schon wieder habe ich von so ominösen Geräten gelesen, die angeblich Energie aus der Strahlung der allgegenwärtigen WLAN und Mobilfunk Netzwerken gewinnen können.
Hier kommt die Esoterik ins Spiel, denn natürlich könnte man esoterisch theoretisch die Energie von Nachbars WLAN dazu verwenden um, sagen wir einmal, ein Mobiltelefon zu laden.
In großzügig geschätzten 70.000 Stunden ist es dann so weit, der Akku ist wieder voll!
Im folgenden Video wird erklärt und berechnet warum das so ist:

Wäre es tatsächlich möglich, die notwendige Energiemenge in einem Radius von einigen Metern zu übertragen, würde uns die WLAN Basistation oder die Mobilfunkstation sprichwörtlich grillen.
In diesem Fall wäre die Angst vor Handystrahlung echt angebracht, denn da hilft auch kein Rosenquarz-Strahlenschutz-Amulett mehr…

Ja, ja, das Sommerloch lässt wieder einmal grüßen…

Natürlich gibt es da Ansätze, nämlich das so genannte Energy Harvesting.
Die Wikipedia meint dazu folgendes:

Als Energy Harvesting (wörtlich übersetzt Energie-Ernten) bezeichnet man die Gewinnung kleiner Mengen von elektrischer Energie aus Quellen wie Umgebungstemperatur, Vibrationen oder Luftströmungen für mobile Geräte mit geringer Leistung. Die dafür eingesetzten Strukturen werden auch als Nanogenerator bezeichnet.

Diese Technik kann natürlich angewandt werden, hat jedoch einen sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr geringen Wirkungsgrad und kann maximal Armbanduhren (und damit meine ich keine dieser modernen Smartwatch-Dingensen) betreiben.

Bitte glaubt nicht jeden Eso-Schas.
Kauft lieber meinen weltberühmten USB Notebook Enlarger!

Es grüßt euch der böse Johannes