Wienfluss

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Aschermittwochs-Ansprache seiner Majestät

Liebe Untertanen!

Heute ist ja Aschermittwoch, quasi die Kickoff-Veranstaltung der Fastenzeit.
Gleichzeitig ist auch Valendienstag, was ja vollkommen absurd ist, weil ja schließlich Mittwoch ist.

KäsleberkäsesemmelNur für euch, geschätzte Untertanen, kasteie ich heute am Aschermittwoch meinen sowieso geschundenen Körper durch die Einnahme von Leberkäsesemmeln! Da könnt ihr wieder den Vorteil von Adel und Monarchie sehen, denn was tun schon die Politiker für euch? Blöd reden, höchstens!
Eigentlich esse ich mittlerweile grundsätzlich recht wenig Fleisch und Fleischprodukte, aber an einem der höchsten Fasttage mache ich extra eine Ausnahme!
Nur für euch!
Und das ohne euer Steuergeld zu verschwenden!

Valen von Terni

Valen von Terni

Zum Valendienstag möchte ich euch allerdings auch noch ein paar Tipps geben!
Kauft euren Lieben keine Schnittblumen, denn die verwelken nur.
Und das ist traurig.
Kauft euren Lieben auch keine Blumenstöcke, denn die sind nur voller Fliegenlarven.
Außerdem habt ihr sowieso keinen grünen Daumen, weshalb die Blumenstöcke nach kurzer Zeit ebenfalls unter dem Gebrummsel von tausenden winzigen Fliegen verwelken.
Und das ist auch traurig.
Schenkt euren Lieben viel lieber ein Sackerl voller Leberkäsesemmeln, denn die schmecken gut und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen!

Ich hoffe, euch mit meiner Ansprache angesprochen zu haben. Oder so.
Es segnet euch euer
Herr Johannes bei den Furzen

Fahren ohne (eigenes) Auto

Liebe Untertanen, Mitleser und sonstige Zeitgenossen!

Ich bin jetzt ziemlich genau ein Monat ohne Auto.
Lange Geschichte, das doch schon in die Jahre gekommene Gefährt hat nach einer notwendigen Reparatur angefangen herumzuspinnen und dies hätte noch weitere Reparaturen (die den Restwert des Autos bei Weitem überstiegen hätten) notwendig gemacht.
Eigentlich hätten meine liebe Frau Maus bei den Furzen und ich noch gehofft, daß die Karre noch dieses Jahr durchhält, aber leider kommt es immer anders als man denkt.

Da ich aufgrund der eher seltenen Notwendigkeit eines Fahrzeuges (meistens nur ein bis zwei mal pro Monat) schon länger mit dem verzicht auf eigenen Autos liebäugle, fiel mir die Entscheidung recht leicht.
Meine Frau war zwar noch ein wenig skeptisch, willigte aber (dank meiner Argumente und Überredungskünste) dann doch ein, es zumindest mal für ein Jahr mit öffentlichen Verkehrsmittel und Mietautokonzepten zu versuchen.

Bevor jetzt jemand meint, jetzt ist er schon komplett übergeschnappt, hier ein paar Worte zur Erklärung:

  • wir leben inmitten einer Großstadt
  • Parkplätze sind rar, trotz Parkraumbewirtschaftung
  • es ist immer Stau, dann wenn ich fahren könnte
  • ein Auto kostet am meisten, wenn es steht (Versicherung, Parkraumbewirtschaftung, Autobahnmaut, §57A Untersuchung, laufende Reparaturen usw.)
  • wir fahren immer mit den Öffis in die Arbeit
  • wir haben alle notwendigen Lebensmittelhändler in gehweite und gehen sowieso zu fuss einkaufen
  • ich habe die Möglichkeit den Carpool meiner Firma kostengünstig zu nutzen (vergünstigte Wochenendangebote)
  • in unserer näheren Umgebung stehen häufig Mietautos verschiedenster Anbieter zur Verwendung bereit

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