Sicher im Internet: Wir benutzen Ghostery

ghosteryLetztens habe ich ja das Problem mit der Werbung im Internet angesprochen.
Die so genannten Ad-Farmen versuchen, so viele Daten als möglich aus den Informationen, die von deinem Computer zu holen sind, abzuspeichern. Doch Ad-Farmen sind nicht die einzigen, die Daten von dir speichern. Viele Webseiten speichern von deinem Besuch zurückgelassene Daten ab, und markieren deinen Rechner mit einem Cookie, damit du bei einem weiteren Besuch leichter wieder zu erkennen bist. Weiters werden so genannte Beacons verwendet, um Statistikinformationen zu gewinnen.
Ein gutes Beispiel dafür ist Google Analytics. Webseitenbetreiber können mit Google Analytics statistische Daten über ihre Besucher gewinnen, um zu sehen, wieviel auf der Seite los ist, wie oft jemand wieder kommt, welche Artikel gelesen werden, wie lange du auf der Seite verweilst und so weiter.
Ich muss natürlich nicht erwähnen, dass der Webseitenbetreiber nicht der einzige Nutznießer dieser Daten, denn Google hat eigentlich den meisten Nutzen davon. Das ist so, weil mit den gewonnenen Daten wiederum die angezeigte Werbung angepasst wird, da Google Analytics meist gemeinsam mit dem Werbeprogramm von Google, namens Adsense, verwendet wird.
Natürlich ist Google nicht die einzige Firma, die solche Dienste anbietet, sondern nur die bekannteste…

Paranoia
Natürlich könntest du jetzt sagen, dass das alles ein wenig paranoid kling. Doch leider ist es ein Irrglaube, dass man sich in Internet anonym bewegen kann. Verschiedenste Dienste wie Besucherzähler, Ad-Farmen, Statistik für Webserver, Google, Facebook, Apple u.v.a.m. spannen ein weltweites Netz um euch Fische mit euren ganzen Daten zu fangen. Manche Unternehmen kooperieren noch mit anderen, damit die Ausbeute und die Genauigkeit zu erhöhen und das alles nur, um euch noch „bessere“ Werbung anzeigen zu können.
Außerdem ist es doch recht gruselig, wenn man bedenkt, welche Mengen an Benutzerdaten von den Betreibern solcher Netzwerke gespeichert werden. Noch gruseliger finde ich, was passieren könnte, sollten diese Daten in die falschen Hände gelangen…

Was kann man dagegen tun?
Ich verwende gegen die Verfolgung im Internet die Firefox-Erweiterung Ghostery. Diese Erweiterung stoppt so ziemlich alles, was dich verfolgen und deine Daten speichern könnte.
Ghostery alleine blockiert auch schon einiges an Werbung, jedoch nicht jede. Somit ist die Kombination mit einem Adblocker optimal, um gegen das ganze Unheil gesichert zu sein.
Nach der Installation kommt man auf die Einstellungsseite von Ghostery, wo man sich bei den Allgemeinen Optionen entscheiden kann, was man alles blockieren möchte.
Als Einstellung schlage ich vor, „Automatische Aktualisierung der Tracker-Bibliothek aktivieren“ auszuwählen und weiter unten im Reiter „Tracker“ und „Cookies“ einfach auf „Alles auswählen“ klicken und speichern.
Leider kann Ghostery recht viel, daher ist die Konfiguration etwas umfangreicher.
Doch ich bin überzeugt, wer sich alles genau durchliest, wird sich bestimmt zurechtfinden!

Nachschlag
Wer noch mehr wissen möchte, sieht auf die Herstellerseite von Ghostery:
https://www.ghostery.com/
Noch einige passende Wikipedia Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Besucherz%C3%A4hler
https://de.wikipedia.org/wiki/Web_Analytics

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3 Gedanken zu „Sicher im Internet: Wir benutzen Ghostery

  1. Hallo! Danke für die Empfehlung, das kannte ich noch nicht! Gerade probiert, ist super! Werde beobachten wer mich trackt bzw. wer es versucht. 😉

  2. Pingback: Sicher im Internet | Krawutzi!

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