Aschermittwoch

In meiner Reihe „So funktioniert das“ möchte ich euch, liebe Untertanen erklären, was es mit dem Aschermittwoch und der Fastenzeit auf sich hat!

Also, am Faschingsdienstag endet ja die närrische Zeit.
Der Aschermittwoch ist somit offiziell die Kickoff-Veranstaltung der Fastenzeit.
Diese wiederum lehnt sich ja zeitlich am Osterfest an, oder vielleicht doch das Osterfest am Fasching?
Aber wer kann das nach 1690 Jahren noch sagen…

Nun ist das ja grundsätzlich so, dass die Fastenzeit eine Zeit des Verzichtens ist, und auch ich werde mich gewissenhaft daran halten!
40 Tage lang werde ich auf sämtliche gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Wasser udgl. verzichten und mich ausschließlich von Käsleberkäsesemmeln und Cola ernähren und mich täglich richtig ansaufen.

Käsleberkäsesemmel

Die perfekte Fastenspeise!


Dies ist, wie ihr euch sicherlich denken könnt, eine ziemliche Tortur, was mich sozusagen zu einer Art Märtyrer macht.
In der Gebetsliga „zur Heiligsprechung des Herrn Johannes bei den Furzen“ könnt Ihr zum Großen Fliegenden Spaghettimonster beten, auf dass ich ein Heiliger werde!
Solltet Ihr ausreichend für mich beten, wird euch das große Fliegende Spaghettimonster sicherlich erhören und mich mit dem Titel „Heiliger Johannes bei den Furzen“ heiligen!

Weiters könnt ihr mir in meinem Martyrium nachfolgen und auch anderen Menschen mit gutem Beispiel vorangehen, damit ihr und auch sie irgendwann geheiligt werdet!

Im Jenseits treffen wir uns dann alle beim Biervulkan!
Für Heilige gibt es da sicherlich einen VIP Pass oder sowas, damit wir nicht Schlange stehen müssen.
Irgendwie muss ja lebzeitliches Martyrium belohnt werden…

Dies war wieder ein lehrreicher und interessanter Beitrag aus der Rubrik „So funktioniert das„.

Es grüßt euch euer Heiliger Johannes bei den Furzen!
Der böse Johannes grüßt euch nicht.

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6 Gedanken zu „Aschermittwoch

  1. Auf die Frage, wie ICH denn die Fastenzeit zu begehen gedenke, antwortete ich (früher) einmal:
    Ich verwende lila* Feuerzeuge.
    *) lila – die korrekte liturgische farbe für die Fastenzeit.
    LG

  2. Heiliger St. Ioannis ad Flatos:
    Zum Spaghettimonster habe ich ja eine ganz eigene Beobachtung:
    Das wären richtige Monster: Diese (gott)verdammten frömmlerischen Marienstatuen, denen alles voll grad und senkrecht herunterhängt, DIE verdienen in die unselige Schar der Spaghettimonster aufgenommen zu werden.
    (Ich persönlich steh‘ mir’s auf diese grandiosen „schönen Madonnen“ wie die „Krumauer“ – KHM – die sind so wahnsinnig lasziv …)

  3. Übrichens habe ich eine total interessante Theorie bezüglich 40 Tage Fastenzeit:
    Dazu muss ich etwas weiter ausholen:
    Also unsere Vorfahren, waren ja schon immer grosse Freunde des Bieres.
    Und als der Fasching am Arschermittwoch aus war, hatten natürlich alle einen riesigen Kater und es war ihnen Speibübel nach der ganzen Krapfenfresserei.

    Danach haben sie sich geschworen mindestens 40 Jahre nichts mehr zu essen und auch nicht zu saufen, was sich dann aber doch auf 40 Tage reduzuiert hat.

    • Da liegst ganz richtig (von den 40 Jahren einmal abgesehen)! Die Bierbrauerkunst ist ja nicht unwesentlich mit Klöstern verbunden. Biertrinken war in der Fastenzeit nicht verboten, im Gegenteil: Da haben die Burschen noch eins draufgegeben und Starkbier „Bock“ genossen … Von irgendwas muss man ja leben …

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