Sicher im Internet: Hilfe, ich werde überwacht!

SnowdenIn diesem Artikel geh es um Überwachung sämtlicher Kommunikation im Internet durch Geheimdienste.
Wir leben in einer Zeit, in der der Ruf nach noch mehr Überwachung immer lauter wird.
Schuld daran sind sämtliche terroristischen Akte seit dem 11. September 2001.
Die Geheimdienste der USA erhielten dadurch immer mehr Befugnisse um in anderen Ländern (zu spionieren), aber auch die eigene Bevölkerung zu überwachen.
Natürlich konnten das die Europäischen Geheimdienste nicht auf sich sitzen lassen, und haben natürlich auch nach immer mehr Befugnissen getrachtet. Da der Terrorismus auch natürlich vor Europa keinen Halt machte, bekamen auch die europäischen Geheimdienste, was sie wollten.

Was wird alles überwacht?
Kurz gesagt, so ziemlich alles was es an Daten zu speichern gibt. Seit dem Ende des kalten Krieges meinten ja Verschwörungstheoretiker, dass sämtliche Telefongespräche überwacht, bzw. sogar deren Inhalte aufgezeichnet und ausgewertet werden konnten.
Nun, bei Berücksichtigung der damaligen technischen Mittel war eine totale Überwachung des globalen Telefonsystems eher unwahrscheinlich, aber eine gezielte Überwachung von ausgewählten interessanten Zielen aus Politik, Wirtschaft und organisierten Verbrechen aber sehr wohl!
Wer in den Verdacht kam, in irgendwelche Machenschaften verwickelt zu sein, bzw. mit einer dieser Personen in Verbindung war, konnte dann recht rigoros abgehört werden.

Heute sieht die Sache ein wenig anders aus. Der Fortschritt der Technik (die immer ansteigenden Rechenleistungen und die ständig ansteigenden Speicherkapazitäten) hat sämtliche damalige Befürchtungen nicht nur wahr gemacht, sondern sogar noch bei weitem übertroffen.
Wer da an George Orwells Roman 1984 denkt, ist sogar noch weit gefehlt, denn in Wirklichkeit ist es schon schlimmer wie in dem Roman.
Die Geheimdienste machen sich gar nicht einmal mehr die Mühe, einzelne Personen zu überwachen.
Heute wird einfach der gesamte Datenstrom an den Netzknoten des Internets abgezweigt, analysiert, geordnet, katalogisiert und dann gespeichert. Die einzige Grenze, die es noch gibt ist „mangelnde“ Speicherkapazität, denn man ist ja schließlich nur in der Lage diese unglaubliche Datenansammlung einige Monate zu speichern…

Mit der von der EU auferlegten Vorratsdatenspeicherung werden auch sämtliche Verbindungsdaten (wer mit wem wann telefoniert) der Telekommunikationsanbieter gespeichert. Die Höhe ist eigentlich, dass wir als Kunden das auch noch selbst gezahlt haben. Ich sage nur SIM-Pauschale, Service-Entgelt, und wie sie alle heißen.
Natürlich kann man auch davon ausgehen, dass diese national gesammelten Daten auch im Rahmen der Terrorismus-Prävention mit den Geheimdiensten in voreilendem Gehorsam „geteilt“ wurden.

Was bringt diese totale Überwachung?
Nun, Terroristen und Verbrecher wissen, dass alle „normalen“ Kommunikationswege überwacht werden können und kommunizieren daher mittels ganz altmodischer Mitteln wie z.B. der persönlichen Mitteilung. Die Älteren unter euch werden das vielleicht noch kennen.
Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass mittels Telekommunikationsüberwachung wirklich irgendwelche Anschläge und Verbrechen verhindert oder gelöst werden können.
Die totale Überwachung bringt nur denjenigen etwas, die die dazu benötigten Apparaturen (und Software) herstellen und verkaufen, bzw. den Aktionären solcher Unternehmen.
Kurz und gut, es geht ziemlich sicher nur um Geld, so wie immer.
Ansonsten dient die totale Überwachung nur dazu, um die Menschen in weiterer Folge zu unterdrücken und ein paar Eierdiebe zu fangen.

Es kann ruhig noch mehr überwacht werden!
Viele Leute sind der Meinung, dass ihnen die momentane Überwachung noch viel zu wenig weit geht. Man könnte schließlich jeden zwingen, ein DNA Profil abzugeben, um bei schweren Verbrechen schneller den oder die Schuldigen zu finden. Oder man bekommt einfach einen Chip implantiert, um die Identität kontaktlos über kurze Distanzen feststellen zu können.
Ja, das wäre bequem! Echte Polizeiarbeit braucht man dann nicht mehr, denn immerhin muss man dann nur mehr Beweise sammeln, diese dem Computer übergeben und dieser wirft dann eine praktische Verhaftungsliste aus, die einfach jeden Menschen beinhaltet, die in der Nähe eines Tatortes war.

Das macht mir überhaupt nichts, ich habe ja nichts zu verbergen!
Die totale Überwachung geht mit Pauschalverdächtigung und Polizeiwillkür Hand in Hand.
Jeder Mensch war schon einmal zur falschen Zeit am falschen Ort oder wird früher oder später einmal zur falschen Zeit am falschen Ort sein.
Ein angeschnäuztes Taschentuch neben einem Mistkübel in der Nähe eines Tatortes genügt und kann dann als Beweis dienen, dass du dort warst.
Weil du ja nichts zu verbergen hast, wirst du natürlich gerne mit der Polizei kooperieren, mitkommen und viele unangenehme Fragen beantworten. Natürlich ist es auch kein Problem, wenn du von der Polizei (vielleicht mehrfach) vom Arbeitsplatz zu einer Befragung abgeholt wirst. Das sieht jeder Arbeitgeber gerne!
Nun wird natürlich alles was über dich zu finden ist ausgewertet und als weitere Beweise bewertet.
OK, im Mordfall warst du doch nicht verwickelt, aber dafür hat man dich beim Falschparken und bei einer Umweltverschmutzung erwischt!
Auch wenn sich alle „Beschuldigungen“ als haltlos erwiesen haben, bleibt trotzdem immer ein Makel übrig.
Dies kann das ganze Leben eines Menschen verändern, denke also darüber nach, bevor du das nächste Mal laut sagst, dass du ja eh nichts zu verbergen hast!

Wie kann ich mich vor Überwachung schützen
Ja, das ist das schönste daran, das geht nämlich gar nicht, weil du fast ständig mit dem Internet verbunden bist.
Alles was deinen Rechner verlässt, egal ob E-Mail oder Facebook Posting, geht hinaus ins Internet und wird mit ziemlicher Sicherheit ausgewertet und bei Bedarf gespeichert.
Mit deinem Smartphone hast du sowieso quasi immer eine Wanze mitsamt Ortungsgerät in deiner Tasche, du musst erst gar nicht kommunizieren um gefunden zu werden, das erledigt das Telefon automatisch für dich.
Dein ganzes Leben lang produzierst du eine Unmenge an Daten, die möglicherweise nicht nur unmittelbar gut für dich sind.
Das tolle daran ist, dass wir auch noch eine Menge Geld für den Kauf der Smartphones und für deren Internetanschluss zahlen!

Wer soll sich das alles ansehen?
Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass die gigantischen Datenmengen, die da angesammelt werden, von Menschen gar nicht mehr gesichtet und ausgewertet werden können. Nur mehr mit automatischen Algorithmen kann die unglaubliche Datenmenge bezwungen werden. Das heißt, die Daten werden automatisiert nach Schlüsselworten durchsucht und so quasi eine Liste der Verdächtigen erstellt. Mit anderen Worten: Ein Computer entscheidet, ob du Verdächtig bist, oder nicht.

Verschlüsseln! Das könnte helfen!
Natürlich könnte man einen großen Teil der Kommunikation verschlüsselt führen um den Überwachern das Leben schwer zu machen. Meiner Meinung nach bringt das aber auch nicht viel, da es doch recht kompliziert ist, verschlüsselt zu kommunizieren. Dies schränkt auch den Personenkreis, mit dem eine verschlüsselte Kommunikation überhaupt möglich ist, total ein.
Weiters kann man durch die Verschlüsselung erst recht in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen werden, denn schließlich muss man ja ein Geheimnis haben, wenn man verschlüsselt kommuniziert!
Weiters kann man relativ leicht zur Herausgabe des Verschlüsselungs-Passwortes gezwungen werden.
Zum einen durch Androhung von Strafen (oder Gewalt) und außerdem, weil man ja sowieso nichts zu verbergen hat, oder?

Werde einfach Agent, Verbrecher oder Terrorist!
Möchte man, dass eine Unterhaltung wirklich vertraulich ist, ohne dass die halbe Welt mithören oder lesen kann, sollte man von sämtlichen elektronischen Kommunikationskanälen absehen.
Man wird sich wohl auf verschwörerische, altmodische und vor allem hinterlistige Weise im Kaffee – oder Gasthaus treffen müssen und dort mit abgeschaltetem Smartphone von Angesicht zu Angesicht mit seinen Freunden (Komplizen) plaudern, bei Kaffee, Bier, Wein und sonstigen verschwörerischen Getränken!
Genauso, wie es die Agenten im Film tun. Oder Verbrecher. Oder Terroristen halt.

Nachschlag
Du denkst jetzt sicher, das hier geschriebene wäre übertrieben!
Doch leider werden alle möglichen technischen Errungenschaften zum Teil nur dazu verwendet, um die Menschen zu überwachen, bzw. um mit deren Daten Profit zu machen.
Vielleicht kann sich auch noch jemand an die DDR erinnern. Es ist noch nicht allzu lange her. Dort hat ein System dazu geführt, dass die eine Hälfte der Bevölkerung die andere Hälfte ausspioniert hat. Dies geschah noch fast ohne technische Hilfsmittel.
Was glaubt ihr, könnte so ein Regime mit der heutigen Technik erreichen?
Die Stasi wäre blass vor Neid gewesen…

https://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit
https://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Roman%29
https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_%C3%9Cberwachungs-_und_Spionageaff%C3%A4re

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13 Gedanken zu „Sicher im Internet: Hilfe, ich werde überwacht!

  1. Erstens einmal mein ganz herzliches „Danke schön“ denn grauen Männlein und Weiblein von NSA, CIA udergl. ENDLICH jemand, der mir zuhört, der sich für mich interessiert (… kein Schwein ruft mich an …).
    Zweitens: Alles schon einmal dagewesen, nicht nur in der Doitschn Dekratschn Replik, man lese nur „1984“ von George Orwell oder „Der Prozess“ von Franz Kafka, oder meinetwegen „El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha“ von Miguel de Cervantes.
    Drittens: Z’Dod g’fiacht‘ is‘ aa g’stua’m.

    • Mir scheint, du nimmst das nicht ernst genug?
      Es gibt einige Menschen, die im Exil leben (müssen) weil sie uns den Umfang der globalen Überwachung (es war ja nie ein Geheimnis, dass es Geheimdienste gibt, sondern was sie bemächtigt sind zu tun) überhaupt erst mitgeteilt haben. Scheinbar sind wir das schon so gewohnt.
      Du meinst vielleicht, dass es eh wurscht ist, wenn DU überwacht wirst, weil du ja glaubst, für DIE uninteressant zu sein.
      Alleine dass wir kleinen Würschteln überhaupt verdachtlos überwacht und ausspioniert werden ist schon recht bedenklich!
      Außerdem geht es mir nicht darum, den Leuten das Fürchten zu lehren, sondern wie man mit der Thematik am besten umgehen kann!
      Alleine dass ich das tun muss ist schon eine Auswirkung der Überwachung.
      Im Übrigen sind wir nicht die Protagonisten eines Buches sondern echte Menschen, mit denen sowas gemacht wird, das ist wohl ein Unterschied!

      • … nicht ernst genug …
        Das ist es ja, dass DIE wollen, dass ich mich fürcht … oGottogott, was DIE alles über mich wissen …
        Da fiacht i mi schon z’Fleiß ned!
        Extempore: In der bereits besprochenen DDR wurde ein Musikstudent in der U-Bahn von einem Stasi-Agenten misstrauissch beäugt, weil er ein Heft (Noten) mit der Aufschrift: „J.S. Bach“ bei sich trug.
        Später beim Polizeiverhör sagte ein Beamter zu ihm: „Es hat keinen Sinn! WIR WISSEN ALLES ÜBER SIE! Geben sie alles zu! Übrigens: Bach hat schon gestanden“ …

  2. Zwischen fürchten und Wissen ist doch ein Unterschied, oder?
    Ich fürcht mich ja auch nicht, bin mir aber im Klaren, dass das nicht schön für uns enden wird.
    Vielleicht, und nur, wenn wir wirklich Glück haben, kratzen wir noch die Kurve.
    Ich möchte daran glauben…
    Aber so wie es momentan aussieht, wünschen sich die Menschen Zustände wie in der DDR wegen ihrer Ignoranz wieder herbei. Erinnere dich, was letzte Woche im Parlament beschlossen wurde.
    Was glaubst du? Wie viele Wahlen sind wir von einem Regime entfernt?
    Zwei? Drei?

    • Ja-eh.
      Zu den Wahlen fällt mir noch was ein:
      Als ich noch jünger war, kam es mir vor, als wäre nicht gewählt, sondern gezählt worden – wer ist ein Roter und wer ist ein Schwarzer, was Drittes gabs ja nicht wirklich. Rot und schwarz waren vererbte Merkmale, die es nur festzustellen galt. Später kam Kreisky und faselte was von … ein Stück des Weges gemeinsam gehen … und ein Hauch von Wählerbewegung war zu vernehmen. Neuerdings wiederum geht man zurück zu den Wurzeln. Die Frage stellt sich aber nicht mehr ob rot oder schwarz, sondern ob dumm, dümmer oder völlig bescheuert (der Teutonismus is ma jetzt a scho wuaschd). Und die Dummheit, die man sich mittels Kronenzeitung und Musikantenstadel herangezüchtet hat, braucht man nur mehr abzuernten.
      Schöne Neue Welt!
      Klingt so ähnlich pessimistisch wie Deine Bemerkungen, ich sehe aber der Diktatur der (laustark) schweigenden Mehrheit, die am liebsten alles ausgrenzen möchte, sich aber über das eigene ausgegrenzt werden empört, säuerlich lächelnd entgegen.

  3. Übrigens Kneisser: Hast du meinen Artikel ganz gelesen? Was steht das zum Schluss?
    Ich will eigentlich nur, dass die Menschen etwas mehr persönlich kommunizieren, mehr nicht.
    Setzen, 5!
    Es ist schon klar, dass die neumodischen Kommunikationswege voll praktisch sind um sagen wir mal mit der Peppitant in Ameriga zu kommunizieren, weil du die ja nicht immer besuchen kannst.
    In Wirklichkeit wir jeder Schas sofort im Internet kommuniziert, obwohl man von den Menschen, mit denen man kommuniziert in Wahrheit nur 10 Minuten entfernt ist.
    Also, hier spricht sein Monarch, Herr Johannes b.d. Furzen!
    A Ruah is jetzt!

      • Da komme ich gerne darauf zurück, nur muß dir klar sein, dass das jetzt jeder weiß!!! Rufzeichen
        Ich habe zum Thema Überwachung und Recht aufgrund meines Berufes recht tiefe Einblicke. Wer da nicht paranoid wird…
        Aber aufgrund deines (noch) erlaubten Widerspruches fühle ich mich bemüssigt, demnächst ein „Manifest, für alle die was zu verbergen haben“ zu schreiben, solange das noch erlaubt ist, ohne dass ich dafür eingesperrt werde.
        Prost!

  4. Der gehört aber unbedingt mit hinein: Wenn du der Meinung bist, Privatsphäre sei egal, nur weil du ‘nichts zu verbergen’ hast, dann kannst du genau so gut sagen, dass Redefreiheit egal sei, nur weil du nichts zu sagen hast.

    Edward Snowden

      • Also, Moment einmal. Da geht es doch eigentlich um zwei gaaanz verschiedene Paar Schuh: Erstens ist Bespitzelung pfui. Da simma uns hoffentlich einig. Zweitens sind gerade diejenigen auf Achtung Ihrer Privatsphäre aus, die bereitwilligst und gerne alles Mögliche Private ins Netz stellen. Das krieg ich nicht gemeinsam unter einen Hut.
        Vor einigen Jahren war ich einmal in einem Forum unterwegs, wo alles recht familiär ausgesehen hat, bis eines Tages jemand, den ich nie kennengelernt habe, meine Privatadresse herausbekommen hat, mein Klingeltableau fotografiert hat und andere Forumsteilnehmenr zu einer „Klingelpartie“ aufgefordert hat. Da hat’s bei mir Klick gemacht und auch noch so „liebe“ Foren bekommen von mir keinen Klarnamen, keine Adresse odergl.
        Aber Privatsphäre mit Redefreiheit auf eine Stufe zu stellen, das geht mir jetzt nicht ein.
        Gerade DIEJÄÄÄNIGEN, die sich so gerne auf die Redefreiheit beziehen, meinen meist nur die eigene und nicht die eines Anderen. („Das freie Wort“ in der Lügenpresse).

      • Jemand der von sich selbst alles in der Öffentlichkeit preis geben will, soll das gerne tun, braucht aber dann um seine Privatshpäre nicht raunzen. Klarer Fall.
        Was dir da passiert ist, ist sicher nicht schön, hat aber mit der Thematik hier nichts zu tun, denn das kann dir auch ohne Internet passieren. Dafür, dass es Trottel gibt, kann weder die Redefreiheit noch die Privatshpäre was.
        Privatsphäre und Redefreiheit haben schon was miteinander zu tun, weil es beide Grundrechte sind, die vom Staat untergraben werden.
        Ich verstehe eigentlich nicht mehr ganz, worauf du hinaus willst…

  5. Pingback: Sicher im Internet | Krawutzi!

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