Sicher im Internet: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

lesenHeute geht es um ein scheinbar recht unkompliziertes Thema, nämlich dem Lesen.
Für die meisten Menschen sind Computer ein Werkzeug, oder zumindest ein Spielzeug. Lesen tut man aber auf einem Computer weniger gerne. Schon gar nicht irgendwelche komischen Meldungen, die mit einem großen roten X oder einem ! gekennzeichnet sind.
Es handelt sich dabei oft um wichtige Meldungen des Betriebssystems, wenn es Probleme gibt, oder der Benutzer um eine Entscheidung gefragt wird.
Oftmals werden alle Warnversuche des Rechners in den Wind geschlagen und einfach ignoriert, weil sie halt nerven.
Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass man den PC komplett neu installieren muss und alle deine Daten weg sind.

Ich hab keine Ahnung, ich habe einfach auf „OK“ gedrückt!
Natürlich wäre es auch super, wenn man verstehen würde, was der Blechtrottel eigentlich will, oder?
Denn das OK drücken bedeutet, dass man als Benutzer mit der vom Computer beschriebenen Vorgangsweise einverstanden ist.
Es ist mir vollkommen klar, dass nicht jeder das technische Verständnis hat, um alle Meldungen restlos verstehen zu können.
Auch Profis wissen nicht immer, was bestimmte Meldungen bedeuten. Aber man könnte vielleicht das Internet befragen!
Das geht aber nur, wenn man auch die Frage kennt…
Also, wenn ihr vom Computer Dinge gefragt werdet, die euch ratlos machen, dann merkt euch bitte den Wortlaut der Meldung.
Einfacher geht es, wenn man einen Screenshot der Meldung macht. Mit der Tastenkombination „Alt – Druck“ speichert der Computer den Inhalt des aktuellen Fensters als Bild. Danach musst du nur mehr das Bild in ein Textdokument oder eine E-Mail einfügen (Tastenkombination „Strg – v“).
So musst du dir nichts merken und man kann im Nachhinein Rückschlüsse ziehen, was die Ursache für ein gewisses Verhalten war, bzw. warum etwas schief gegangen ist.

Also, ich hab das sicher nicht installiert
Ein sehr häufiges Problem ist das Installieren von unerwünschten Programmen. Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, denn wenn ich mir ein Programm herunterlade, installiere ich ja nur dieses eine Programm, oder?
Leider nein, denn viele Programme versuchen lustige Toolbars auf deinem Rechner zu installieren, verstellen die Suchseite deines Browsers, oder installieren Testversionen von anderen Programmen, die dann nach einiger Zeit recht häufig vermelden, dass sie gerne gekauft werden wollen.
Auch unschön ist, wenn eine so genannte Scareware mit installiert wird. Wie der Name sagt, sollen solche Programme den Benutzer überzeugen, dass sein Rechner unsicher und potentiell gefährdet ist und gegen Bezahlung wären all diese Lücken ganz leicht zu schließen.
Mein Ratschlag wäre von einer „weiter – weiter – weiter – weiter – fertig“ Installation abzusehen und wirklich bei jedem Installationsschritt genau zu lesen, was da steht. Denn mittlerweile muss der Benutzer einer Installation von zusätzlichen Programmen explizit zustimmen. Es ist wie mit Vampiren, man muss sie selbst herein bitten!
Ist ein PC mit zig Toolbars und unseriösen „Sicherheitsprogrammen“ verunziert, ist man meist selbst schuld.
Oft ist gratis Software halt doch nicht ganz gratis. Man bezahlt mit seinen Daten, indem man Werbung angezeigt bekommt, oder man wird letztendlich vielleicht sogar erpresst.
Dieser Problematik werde ich noch einen eigenen Artikel widmen.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Ich kann es leider nicht oft genug sagen. Bitte immer lesen was da steht. Auch wenn du es nicht verstehst, bitte unbedingt speichern und jemanden fragen, der wirklich was von Computern versteht. Am besten sofort.
Es ist echt total schwer, auch für Profis, die Lösung für Probleme herauszufinden, wenn die Ursache nicht bekannt ist.
Das nicht lesen von Warnungen, Hinweisen und Fehlermeldungen des Computers ist zu vergleichen mit dem wegschmeißen von Zahlungserinnerungen. Man darf sich halt dann nicht wundern, wenn eines Tages der Exekutor kommt und auf deine Wertgegenstände den Kuckuck klebt…

UTFSF
Fortgeschrittene Benutzer kennen das schon und sind schon einen Schritt weiter.
Sie suchen sich im Internet selbst Hilfe, sind vielleicht sogar bei diversen Foren und Netzwerken registriert und stellen dort ihre Fragen.
Leider, wurden die meisten Fragen schon einmal beantwortet und die Verwendung der Suchfunktion hätte das Problem viel schneller gelöst als die erneute Fragestellung, das Aufregen über die mangelnde Hilfsbereitschaft anderer Benutzer, das Hinweisen auf die Suchfunktion und schließlich die Beendigung des Beitrages durch den Moderator…

LMGTFY
Bitte nervt keine Spezialisten mit trivialen Fragen, wie z.B. „Wie mache ich einen Text fett“.
So etwas kann man recht einfach herausfinden in dem man die Suchmaschine seines Vertrauens fragt.
Häufig bekommt man von bösen Spezialisten Antworten dieser Art zugeschickt:
http://lmgtfy.com/?q=wie+mache+ich+einen+Text+fett

Nachschlag:
https://de.wikipedia.org/wiki/Screenshot#Erstellung
https://de.wikipedia.org/wiki/Schadprogramm
https://de.wiktionary.org/wiki/UTFSF

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2 Gedanken zu „Sicher im Internet: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

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