Ode an den Käseleberkäse

Wie vielleicht einige wissen, habe ich eine recht gute Beziehung zu Nahrungsmittel.
Ich habe auch keinerlei Vorurteile, denn ich esse alle Pflanzen und Tiere gleich gerne.
Soll heissen, ich esse wirklich gerne!

Jedoch muss ich eines mal gesondert hervorkehren: Ich stehe voll auf Leberkäse, genauer gesagt auf Käseleberkäse.
Deswegen habe ich einen Gedichtband veröffentlicht, der meine Beziehung zu diesem Grundnahrungsmittel Ausdruck verleiht!
Hier ist mein neues Buch Leberkäse Gedichte
Leberkaese-Gedichte
Pressestimmen:

Man bekommt nicht gerade Hunger, dafür ist es relativ schnell und schmerzlos gelesen.

oder

Reimen tut es sich nicht, aber mit einem Finger im A….loch dichtets wenigstens…

Nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen und präsentiere euch hiermit das Hauptwerk des Buches, nämlich:

Ode an den Käseleberkäse

Oh mein Käseleberkäse,
wenn ich dich durch die Ofentüre brutzeln sehe
da werde ich schwach,
ganz schwach.

Ich sehe dich genau
und siehst du, mein lieber, schmackhafter Freund
auch mich
mit deinen Käseaugen?

Jetzt wag’ ich es:
Beherzt durch deinen käsleberkäsigen Anblick,
bestelle ich
dich bei der Leberkäsefrau.

Die Leberkäsefrau
sie schneidet mit ihrem grossen, scharfen Messer
die Semmel auseinander,
sie schneidet sie auf!

Mit glänzenden Augen
sehe ich zu als sie die Türe öffnet und
dich vorsichtig heraushebt
auf das Brett.

Grausam ist das Ritual,
mit scharfem Messer von der Leberkäsefrau,
abgeschnitten von deinem eigenen Rand und zur Ruhe gebettet
wirst du in eine Semmel.

Die knusprige Semmel,
sie schützt dich vor der eisigen Kälte,
denn gar weit, weit weg
bist du vom wohlig warmen Ofen.

„Soll ich’s einpacken?“
fragt sie, die ungestüme Leberkäsefrau
„Auf keine Fall!“ sag ich
ich esse sie nämlich gleich!

Nun ist dein Ende nah,
da ich dich zusammen mit deiner knusprigen Semmel auffresse,
aber sei mir nicht böse,
denn du schmeckst zu gut.

Aus der Ferne
blicke ich noch eimal zurück zum Stand der Leberkäsefrau.
War es denn zu wenig?
Es ist immer zu wenig.

Und so geht es immer weiter.
Wieder und wieder gehe ich zurück zum Leberkäsepalast und da
bestelle ich noch einmal
den geilen Käseleberkäse
in alle Ewigkeit!

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2 Gedanken zu „Ode an den Käseleberkäse

  1. Pingback: Die Einsamkeit der Leberkäsefrau | Krawutzi!

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