Whisky und brennender Torf

Dieses Wochenende war ich auf der Whiskymesse.
Sensationell, sag ich dir, ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht!
Aber nicht nur wegen dem vielen Alkohol, nein, auch wegen den vielen angeheiterten Menschen, die sich mit Kennerblick, schmatzen und gurgeln, einen nach dem anderen Whisky oder Whiskey reinziehen.

Weiters bietet so ein Event einem heterosexuellen Mann die Gelegenheit, einen Rock zu tragen. Wo sonst kann man als Mann seine Eier baumeln lassen und dabei Alkohol trinken, wenn nicht auf der Whiskymesse!

Apropos Rock, natürlich gab es auch einem Aussteller, der schottische Kleidung made in Kärnten feil bot. Leider habe ich davon keine Fotos, weil ich keine Kamera mit hatte. Wahrscheinlich gäbe es aber sowieso keine Fotos, weil ich einen Lachkrampf hatte. Ich sage nur Lederhut mit Hörnern.
Für alle, die es noch nicht wissen, die Kärntner sind die österreichischen Schotten, bzw. glauben sie das.

Die Schweizer machen übrigens auch Whisky. Ich will es mal so formulieren: Liebe Schweizer, macht lieber was ihr gut könnt, nämlich Uhren und Schokolade.
Übrigens hätte ich mir einen waschechten Schweizer am Stand erwartet und keinen Piefke.

Was mir auch sehr gefallen hat ist dass einige Stände ein Stück Torf auf der Budel liegen hatten. Diese wurden dann angezunden und den gustierenden Kostern unter die Nase gehalten, um einen direkten Vergleich zu der torfigen Note des Whiskys zu haben. Mit anderen Worten: Riech am brennenden Dreck und du weißt wies schmeckt!

Am vorletzten Stand ist mir eingefallen, dass ich doch hätte Fotos machen können, weil ich ja eh mein Handy mit hatte.
Also habe ich doch noch schnell ein Foto gemacht:

Whizki Messe

Foto unscharf, weil sich der Stand so schnell bewegt hat.

Am letzten Stand gab es japanischen Whisky der Marke Jamazaki.
Es gab 3 verschiedene Whiskysorten: Teuer, grauslich und gibts leider nicht mehr.
Herr Jamazaki war übrigens selbst da und hat persönlich Whisky gepanscht, denn zwei halbleere Flaschen sind wieder eine volle!
Lieber Herr Jamazaki, das tut man nicht, man panscht nicht vor Publikum.

Zum Abschluss kam noch eine Gruppe Dudelsackspieler und Trommler in den Saal um die Letzten Gäste zu vertreiben.
Dies gelang aber nicht, weil man nach den anstrengenden Verkostungen Dudelsackmusik recht entspannend findet.
Alle waren begeistert und haben applaudiert, die Dudelsackspieler sind dann angefressen von dannen gezogen.
Mission not accomplished, kann ich nur sagen.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei meinem Bruder bedanken, der dies alles möglich gemacht hat!
Danke schön!

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12 Gedanken zu „Whisky und brennender Torf

  1. Pingback: Whisky, diesmal ohne brennenden Torf | Krawutzi!

  2. Man könnte doch irgendwelchen Billigkorn von Aldi oder so mit einem Stück Torf aufsetzen, und ein paar Wochen später hat man feinsten Whisky. Vor dem Servieren durch einen Kaffeefilter passieren, damit keine Krümel drinbleiben.

  3. Übrigens hätte ich mir einen waschechten Schweizer am Stand erwartet und keinen Piefke.
    Neulich hat hier einer in der Lebensmittelabteilung von Karstadt mehrere schottische Whiskys zum Probieren angeboten, der kam von einem österreichischen Malztrinkerklub. Wenn jetzt noch jemand aus Deutschland in der Schweiz Whisky vorstellt, schließt sich der Kreis.

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